Es ist Dein Leben

Es geht um nichts weniger, als Dein Leben: in meinen Seminaren verrate ich meinen Teilnehmern oft, dass ich eine gute und eine schlechte Nachricht für sie habe. Meistens möchten die Teilnehmer die schlechte Nachricht zuerst hören. Sie lautet:

Du bist für Deinen Teil Deines Lebens selbst verantwortlich.

Die gute Nachricht enthalte ich Ihnen natürlich nicht lange vor:

Du bist für Deinen Teil Deines Lebens selbst verantwortlich.

Lasse diesen Satz einen Moment wirken

Auch wenn die Aussage hier verkürzt und ohne einführenden Kontext steht, so wird doch klar, dass Du die Kontrolle über Dein Leben selbst übernehmen kannst und entscheiden kannst, wohin die Reise gehen soll. Im Englischen gibt es dazu den Ausdruck:

Who is driving the bus?

zu Deutsch: „Wer sitzt am Steuer Deines Lebens?“.

Freiheit und Angst

Als ich den Satz „Du bist für Deinen Teil Deines Lebens selbst verantwortlich“ das erste mal gehört und verinnerlicht habe, kamen bei mir zwei Gefühle gleichzeitig hoch: Freiheit und Angst. Freiheit im Sinne von: hey, wenn ich für alles verantwortlich bin, dann kann ich auch alles entscheiden. Und wer mich schon länger kennt, kennt meine Freiheitsliebe und meine Grundeinstellung: „Du hast immer die Wahl“. Passt doch super!

Es kann einem aber auch ein wenig Angst einflößen – oder sagen wir, Respekt abverlangen. Denn wenn ich diesen Satz vollkommen verinnerliche, bin ich für mein Leben tatsächlich selbst verantwortlich. Und zwar sowohl positiv, wie auch negativ. Es ist niemand mehr da, dem ich einfach so die Schuld geben könnte.

Dein Leben – Dein Einflussbereich

Hier ist es ganz wichtig, dass Du den Worten „für Deinen Teil“ des Lebens genügend Gewicht gibst. Es geht nämlich nur um die Dinge in Deinem Leben, die auch wirklich in Deinem Einflussbereich liegen. Du bist insbesondere nicht für das Verhalten anderer Menschen verantwortlich! Gerade in meinen Coachings erlebe ich sehr oft, dass manche Menschen das nicht genug trennen.

Für Menschen die sich für andere Menschen förmlich aufopfern, kann es ein hilfreicher Gedanke sein, auch ihrem Gegenüber die Größe zuzugestehen, dass dieser für seinen eigenen Teil seines Lebens selbst verantwortlich ist. Anderen Menschen die Größe zu geben ihr Leben selbst zu leben eröffnet interessante Perspektiven – für Dich und für den Anderen.

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Selbstreflexion und Ansporn

Das alles erfordert natürlich ein gewisses Maß an Selbstreflexion. Ich für mich, habe es lieben und schätzen gelernt, dass ich für meinen Teil des Lebens selbst verantwortlich bin. Es spornt mich jeden Tag auf’s neue an, mich zu fragen: ist dies genau das Leben, das ich gerade führe möchte? Und wenn nicht, was sollte ich ändern!

Und bei Dir?

Wie ist das bei Dir? Ist es schon Dein Leben? Über einen Kommentar von Dir würde ich mich sehr freuen.

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